Pressemitteilung der Physiotherapie-Verbände zur nächsten Verhandlungsrunde GKV

Pressemitteilung der Physiotherapie-Verbände zur nächsten Verhandlungsrunde GKV

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://lv-nrw.vdb-physiotherapieverband.de/?p=7446

Gemeinsamer Bundesausschuss verlängert die Geltungsdauer der 28 Tage

Pressemitteilung Gemeinsammer Bundesausschuss – GBA

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://lv-nrw.vdb-physiotherapieverband.de/?p=7443

Aktuelles

Wie wir soeben vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) erfahren haben, wird das Inkrafttreten der neuen Heilmittelrichtlinie auf den 01.Januar.2021 verschoben.

Hintergrund der Verschiebung ist laut GBA, das nicht sichergestellt werden kann, dass alle Softwarehäuser rechtzeitig zum 1. Oktober die neuen Vorgaben der überarbeiteten Heilmittel-Richtlinie korrekt umsetzen und bereitstellen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://lv-nrw.vdb-physiotherapieverband.de/?p=7430

Fortbildung in 2 Therapiekonzepte in Zusammenarbeit mit www.praeventify.de

Konzept 1: 360° kräftigendes Bodyweight Training – dein Körper, dein Trainingsgerät. Simpel, effektiv und ganzheitlich

Konzept 2: 360° kräftigendes Rückentraining mit dem Tube: ganzheitlich, umsetzbar und effektiv

Inhalte:

– Einweisung in zwei Präventionskonzepte

– Konzept 1: 360° kräftigendes Bodyweight Training – dein Körper, dein Trainingsgerät. Simpel, effektiv und ganzheitlich!

– Konzept 2: 360° kräftigendes Rückentraining mit dem Tube: ganzheitlich, umsetzbar und effektiv.

– Theoretische Inhalte der Präventionskurse

– Detailliertes besprechen der Übungen

– Praktische Durchführung des Präventionskurses

Übernahme aller Aufwände bis zur Zertifizierung durch die ‚Zentrale Prüfstelle Prävention‘

– Fingerfood und Wasser

Bitte beachtet, dass für die Einweisungen eine gewisse Grundqualifikation vorhanden sein muss (Leitfaden Prävention). Zum Beispiel Sportwissenschaftler, Bachelor-/Masterstudiengang mit Sporthintergrund, Physiotherapeuten, sonstige therapeutische Ausbildung. Wenn ihr unsicher seid, schickt uns gerne eine Mail oder ruft uns an.

Wir freuen uns auf euch.

Euer Präventify-Team

www.praeventify.de

 

Wann:      19.09.2020
Wo?          Physio Laufer, Linnenkampstr. 1a, 45768 Marl
Uhrzeit:   10.00 – 17.00 Uhr

Kosten:    VDB Mitglieder 199,00 € (Gutscheincode bitte in der Geschäftsstelle erfragen!

Regulärer Preis: 249,00 €

Veranstalter: www.praeventify.de

 

Anmeldung unter:

 

https://ausbildungszentrum-praevention.de/produkt/einweisung-19-09-2020-marl/

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://lv-nrw.vdb-physiotherapieverband.de/?p=7416

Regeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ab dem 1. Oktober 2020 – Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 27. August 2020 zu Reiserückkehrern aus Risikogebieten

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben am 27. August 2020 im Rahmen einer Telefonschaltkonferenz den Beschluss u. a. zu Fragen des Umgangs mit Reiserückkehrern aus Risikogebieten gefasst. Hierauf hatten wir bereits mit Rundschreiben vom 28. August 2020 (GFLV Nr. 411/20) ebenso hingewiesen wie auf die nach wie vor unklare Rechtslage bzgl. der Entschädigung von Reiserückkehrern bis zum Inkrafttreten der Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Die BDA hat die wichtigsten Neuregelungen sinngemäß wie folgt zusammengefasst:

I. Entschädigungsanspruch nach IfSG

Eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz soll dann nicht gewährt werden, wenn eine Quarantäne aufgrund einer vermeidbaren Reise in ein bei Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet erforderlich wird. Die vorgeschlagene Klarstellung ist zu begrüßen. Sie entspricht der arbeitgeberseitigen Sichtweise im Hinblick auf die geltende Rechtslage, nach der ein Arbeitnehmer, der sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt, schon heute keinen Anspruch auf Entschädigung hat. Insoweit liegt ein „Verschulden gegen sich selbst“ vor.  Der Arbeitgeber ist daher nicht verpflichtet, entsprechend § 56 Abs. 5 Satz 1 IfSG in Vorleistung zu gehen und die Entschädigung für die Dauer von längstens sechs Wochen anstelle der zuständigen Behörde auszuzahlen.

II. Testungen bei Reiserückkehr

Aufgrund der geringen Zahl der festgestellten Infektionen bei den freiwilligen Testungen von Rückkehrern aus Nicht-Risikogebieten, endet die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten mit dem Ende der Sommerferien aller Bundesländer am 15. September 2020.

Die Regelungen zur Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten bleiben aufrechterhalten, bis eine effektive Umsetzung der neuen Quarantänepflicht sichergestellt ist. Personen, die in die Bundesrepublik einreisen und sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamts ein ärztliches Zeugnis über eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Corona-Infektion vorlegen. Die Anforderung kann bis zu 14 Tage nach Einreise erfolgen. Es kann auch das Ergebnis einer ärztlichen Untersuchung vorgelegt werden, die im Ausland bis 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Einreisende, die kein ärztliches Zeugnis vorlegen können, haben eine Testung zu dulden.

III. Quarantäne nach Reiserückkehr

Nach dem Beschluss sind Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtet, sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort zu isolieren (Quarantäne). Die bisherige Möglichkeit in zahlreichen Bundesländern wie z. B. auch in Nordrhein-Westfalen gemäß § 2 Abs. 2 CoronEinrVO NRW, durch einen Test kurz vor oder nach der Einreise nach Deutschland die Selbstisolation frühzeitig beenden zu können, wird es ab dem 1. Oktober 2020 nicht mehr geben.

Eine vorzeitige Beendigung der Selbstisolation wird frühestens durch einen (zweiten) Test ab dem 5. Tag nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet möglich sein. Die Bundesländer, also auch das Land Nordrhein-Westfalen, müssen deshalb ihre Coronaeinreiseverordnungen zeitnah entsprechend anpassen.

IV. Nachverfolgung

Beförderungsunternehmen, die Reisende unmittelbar aus Risikogebieten befördern, sind verpflichtet, Angaben zu den Reisenden zu erheben und diese an die zuständigen Behörden mittels Aussteigekarten zu übermitteln. Der Beschluss sieht eine unverzügliche Übermittlung der Aussteigekarten an die zuständigen Gesundheitsämter innerhalb eines Tages zur Überwachung der Einreisequarantänepflicht vor. Hierfür wird der Bund eine „elektronische Einreiseanmeldung“ erarbeiten, die den Meldeprozess bis hin zu den örtlichen Gesundheitsämtern digitalisieren wird.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://lv-nrw.vdb-physiotherapieverband.de/?p=7414

Ältere Beiträge «

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.