Genehmigungsverzicht: IKK gesund plus ab 01.05.2019

Aus aktuellem Anlass ein kurzes Update zum Genehmigungsverzicht

Die IKK gesund plus spricht ab dem 01.05.2019 einen Genehmigungsverzicht für Verordnungen außerhalb des Regelfalls aus. Dies gilt bis auf Widerruf.

Mitteilung der IKK gesund plus

Liste über die Genehmigungsverfahren der Krankenkassen außerhalb des Regelfalls (Stand: 30.04.2019)

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Informationen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

Was bedeutet das TSVG für Sie als Heilmittelerbringer?

Eine kurze Zusammenfassung:

Ab dem ersten Juli gelten unabhängig von den vereinbarten Vertragslaufzeiten bundesweit einheitliche Preise für alle Kassenarten. Für jede Leistungsposition wird der Preis auf den höchsten vereinbarten Kassensatz angehoben, auch wenn dieser erst zu einem späteren
Zeitpunkt in Kraft getreten wäre. Diese Preise gelten bis 30.06.2020.

Die Preisverhandlungen werden zukünftig für den jeweiligen Heilmittelbereich zentral mit dem GKV-Spitzenverband geführt, in den Verhandlungen soll dabei auch auf die wirtschaftliche Situation der Heilmittelerbringer eingegangen werden. Die Anbindung der Vergütungsverhandlungen an die Grundlohnsummenentwicklung wird dauerhaft aufgehoben.

Bis zum 01.07.2020 ist mit dem GKV-Spitzenverband ein neuer bundeseinheitlicher Rahmenvertrag zu verhandeln. Dies ist eine Chance, die Rahmenbedingungen für die physiotherapeutischen Behandlungen neu zu verhandeln und darin spürbare Verbesserungen für die Praxen zu implementieren.

Ebenso ist bis zum 01.07.2020 ein neuer Vertrag für das Zulassungsverfahren mit dem GKV Spitzenverband zu verhandeln. Das Zulassungsverfahren wird dabei auf eine zulassende Stelle je
Bundesland reduziert.

Und auch die lange erwarteten Blankoverordnungen sind auf dem Weg. Nach dem Vertragsabschluss mit dem GKV-Spitzenverband im November 2020, tritt die Blankoverordnung als Regelversorgung für bestimmte Indikationen in Kraft. Die Blankoverordnung ermöglicht es den Therapeuten, selbst über die geeignete Therapie, die Anzahl der Behandlungen und die Frequenz
zu entscheiden. Wichtig ist, dass bei der Umsetzung eine praktikable Lösung mit geringem bürokratischem Aufwand gefunden wird.

Flankiert wird das TSVG noch durch die aktuelle Überarbeitung der Heilmittelrichtlinie und des Heilmittelkataloges. Hier sind ebenfalls Vereinfachungen und Erleichterungen für die Therapeuten
zu erwarten. Grundsätzlich sind diese Entwicklungen für die Heilmittelerbringer positiv zu bewerten.

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Richtigstellung zur Information vom 27.02.2019:
Restriktive Handhabung einiger Berufsgenossenschaften bzgl. der Verordnungen

Kein Abbruch der Verordnung nach vier Wochen!

Auf Nachfrage bei der DGUV ist uns bestätigt worden, dass die Regelung die Verordnung vier Wochen nach Ausstellungsdatum bzw. Behandlungsbeginn abgebrochen werden müssen, falsch ist. Diese Regelung richtet sich ausschließlich an den verordnenden Arzt/Krankenhaus.

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Seminarangebote des VDB LV Rheinland-Pfalz

Liebe Mitglieder und Interessenten,

der VDB Landesverband Rheinland-Pfalz & Saarland bietet Ihnen die Teilnahme an den zwei folgenden Seminaren an:

Rezeptionskräfte

  • Termin: Samstag, 27. April 2019, 10.00 Uhr – ca. 14.30 Uhr
  • Ort: Gesundheitszentrum VITANUM, Hilgestr. 24, 55294 Bodenheim
  • Seminarinhalt: Checkliste zur Bearbeitung der Rezepte (inkl. Zahnärzte), Checkliste Primärkassen/Ersatz- kassen, Prüfpflicht Verordnungen/Handhabung ICD-10-Code, Probleme an der Rezeption
  • Referent: Wilfried Hofmann, Vorsitzender VDB-LV NRW e. V.
    Physiotherapeut, Heilpraktiker für Physiotherapie
  • Gebühr: € 45,00 (inkl. Seminarunterlagen)

Anmeldung:
VDB-Physiotherapieverband, Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland e. V.
Dierdorfer Str. 4
56564 Neuwied

Anmeldeformular und weitere Informationen

Anmeldebestätigungen erfolgen per Email.

Fit in Erster Hilfe in der Praxis

  • Termin: Samstag, 25. Mai 2019, 10.00 Uhr – 14.00 Uhr
  • Dauer: 4 x 45 Minuten
  • Ort: Gesundheitszentrum Vitanum, Hilgestr. 24, 55294 Bodenheim
  • Seminarinhalt: Dieser Lehrgang bietet Ihnen die Handlungssicherheit in Erster Hilfe bei nahezu je- dem Notfall in Freizeit und in der Praxis.
    Mit einfachsten Handgriffen lernen Sie Menschenleben retten. Sie werden geschult,
    damit Sie in solchen Situationen besonnen und ruhig bleiben, sich und Ihren Fähig- keiten vertrauen und immer wissen, worauf es ankommt. (inkl. Laien-Defibrillator)
  • Referent: Ausbilder des Deutschen Roten Kreuzes

Anmeldeformular und weitere Informationen

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Restriktive Handhabung einiger Berufsgenossenschaften bzgl. der Verordnungen

Aus gegebenen Anlass weisen wir auf einige Regelungen des Vertrages mit den Berufsgenossenschaften sowie auf Angaben die in einer BG-Verordnung enthalten sind hin:


Vertragsbestandteil:
§ 3 Abs. 1, Seite 4
– Die Behandlung muss grundsätzlich innerhalb einer Woche begonnen werden

§ 3 Abs 2., Seite 4
– (2) Mit der Behandlung ist unverzüglich zu beginnen. Werden die Zulassungsvoraussetzungen nur von einem in der Praxis regelmäßig tätigen freien Mitarbeiter erfüllt (vgl. § 2 Abs. 2, Satz 2), so darf die Behandlung nur von ihm durchgeführt werden. Können die Vorgaben (Beginn der Behandlung, Zeitabstände, Dosierung und Dauer) vom Therapeuten nicht eingehalten werden, so sollte dieser unverzüglich weitere geeignete Therapeuten in der näheren Umgebung benennen und den Unfallverletzten /Berufserkrankten dorthin verweisen.

§ 3 Abs 3., Seite 4
– (3) Kann die Behandlung aus Gründen, die in der Person des Unfallverletzten/Berufserkrankten liegen, nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden, so ist hierüber unverzüglich der verordnende Arzt zu benachrichtigen und der Patient beim Arzt vorzustellen.

Verordnungsblattbestandteil:
Unter Ziffer 3: Begründung für eine Weiterverordnung nach einer Behandlungszeit von vier Wochen

Anmerkung: Falls hier keine Begründung eingetragen ist, muss die Verordnung nach vier Wochen abgeschlossen werden oder mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufgenommen werden.

Unter Ziffer 4: Behandlungsbeginn am

Anmerkung: Ist hier ein Behandlungsbeginn eingetragen muss dies von dem Behandler berücksichtigt werden.

Unter Ziffer 4: Wiedervorstellung zur Kontrolluntersuchung bei mir am (spätestens alle 14 Tage)

Anmerkung: Hierauf ist der Patient explizit hinzuweisen


Die Berufsgenossenschaften verfolgen mit ihren Behandlungen teilweise ein anderes Ziel. Wichtig für die Berufsgenossenschaften ist das der Unfallverletzte/Berufserkrankte so schnell und effizient wie möglich behandelt wird.

Dies hat zur Folge, dass einige Berufsgenossenschaften, wenn die o. g. Bestimmungen/Fristen nicht eingehalten wurden, die Verordnungen absetzen.
Bisher haben die verschiedenen Berufsgenossenschaften diese Fristen nicht beachtet, aber zum Jahreswechsel wurde diese Handhabung (auch ohne uns zu unterrichten) stringent umgesetzt.

Handlungsempfehlung:
Können die o. g. Bestimmungen/Fristen nicht eingehalten werden, sollte unverzüglich der behandelnde/verordnende Arzt unterrichtet und die Behandlung nicht weiter durchgeführt werden.

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