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Unsere Berufspolitischen Ziele:
#1 Deutliche Vergütungssteigerungen

Endlich eine wertschätzende Vergütung für gute Therapie!

Nach einer qualifizierten Ausbildung und einer Staatsprüfung in einem Medizinfachberuf, genauer gesagt einem Heilberuf, liegen die Gehälter knapp über dem Mindestlohn und im Niedriglohnbereich. Ein Physiotherapeut verdient im Median 2269,- Euro.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Trotz der aktuellen Anhebungen der Vergütungen um rund 30 Prozent in einem Zeitraum von drei Jahren klafft zusätzlich eine riesige Lücke zwischen den Verdiensten im ambulanten und stationären Bereich. Der Unterschied liegt nach den letzten ver.di Abschlüssen bei rund 31 Prozent.

Ursache: Die gesetzlichen Krankenkassen vergüten physiotherapeutischen Leistungen unangemessen niedrig. Die aktuellen Erhöhungen berücksichtigen lediglich den Ausgleich der vergangenen Jahre. Ein Abschluss mit den Krankenkassen über 30 Prozent war auch nach der Aufhebung der Grundlohnsummenbindung leider nicht durchsetzbar. Besserung ist mit dem in Kraft treten des Terminservice-und Versorgungsgesetz in Sicht. Die Grundlohnsummenbindung wird endgültig aufgehoben. Und: Ab Juli 2019 steigen alle Preise auf die bundesweiten Höchstpreise an. Insbesondere für die ostdeutschen Länder wird es dadurch einen nennenswerten Vergütungsanstieg geben. Damit ist ein Ziel des VDB-Physiotherapieverbandes erreicht: Der Ost-Westangleich ist endlich da! (dad)

VDB-Physiotherapieverband / Öffentlichkeitsarbeit
Grafik: (thi)

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