Einladung zur Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Mitglieder,

der VDB-Physiotherapieverband Landesverband NRW e.V. lädt Sie herzlich zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Auch in diesem Jahr findet die Mitgliederversammlung im Mercure Hotel Messe & Kongress – der Westfalenhallen Dortmund statt.
Tag und Beginn der Veranstaltung sind: Samstag, der 15.10.2016 um 10:00 Uhr, dass geplante Ende gegen 16:00 Uhr.

Freuen Sie sich auch dieses Jahr wieder auf gewohnt qualitative Themen und Referenten wie u. a. :

Thema: Bewegungshygiene für die freie Mobilität – Michael Ketels (Physiotherapeut)
Thema: Rehasport – Winfried Möck (Physiotherapeut)

Auf vielfachen Wunsch findet in diesem Jahr als Parallelveranstaltung das Seminar für Rezeptionskräfte statt.
Hierfür melden Sie bitte die Teilnehmer separat, aber bitte bis spätesten den 15.09.2016 an.

Wie in jedem Jahr präsentieren zahlreiche Austeller Ihre Produkte und Dienstleistungen, die Sie sicher begeistern werden.
Und selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere Informationen und die Anmeldebogen finden sie hier: Mitgliederversammlung 2016

Wir freuen uns darauf Sie am Samstag, den 15.10.2016 begrüßen zu dürfen.

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„LYMPH-PETITION“ UND VERÖFFENTLICHUNGEN VON „UP“ – RUF ZUR ORDNUNG!

Die jüngsten Veröffentlichungen des Mediums „up“ zum Thema MLD strotzen von Fehlern und drohen den Therapeuten Schaden zuzufügen. Deshalb nachfolgendes zur Klärung der Sachlage.

Die Heilmittelrichtlinie regelt die vertragsärztliche Verordnung. Sie bindet zwar auch den Therapeuten insoweit, dass er § 13 HMR entsprechende Verordnungen ausführen und abrechnen darf.
Bindend für den Therapeuten sind jedoch darüberhinaus die Rahmenverträge. Verstöße gegen deren Vorgaben können zu Rückforderungen und Vertragstrafen führen. Mindestens seit 2001 steht in der Leistungsbeschreibung der Rahmenempfehlungen, die allseits in die Rahmenverträge übernommen worden ist:
„Kompressionsbandagierung einer Extremität ( X 0204): .. Im Anschluss an die Lymphdrainage …“.
Die Leistung MLD ist zeitlich festgelegt (30-45-60 Minuten). Daher bedeutet „im Anschluss“ unzweifelhaft im Anschluss an die Therapiezeit. Deshalb hat die Kompressionsbandagierung eine eigene Positionsnummer und wird als verordnete Leistung extra bezahlt.

Die Einlassungen von „up“ können den Eindruck erwecken, dass Leistungserbringer in der Vergangenheit gegen Rahmenverträge verstoßen haben. Womöglich deshalb hat bereits wenige Tage nach Beginn der Aktion von „up“ eine Primärkasse Prüfungen bzw. Patientenbefragungen angekündigt. Zudem sind die Ausführungen von „up“ geeignet, bei Leistungserbringern den Eindruck zu erwecken, sie dürften oder müssten die Kompressionsbandagierung innerhalb der Behandlungszeit der MLD durchführen – was wiederum ein Verstoß gegen geltende Verträge wäre.
Fakt ist: Der GBA hat lediglich eine bestehende Rechtslage bestätigt. Bei Vorliegen der in der Heilmittelrichtlinie enthaltenen Voraussetzungen muss der Arzt die Kompressionsbandagierung verordnen – und zusätzlich das Material, soweit nicht schon beim Patienten vorhanden.

Mit der Klarstellung des GBA gelingt es den Verbänden hoffentlich bald, eine angemessene Tätigkeitsvergütung zu vereinbaren. Die vollkommen in die Irre gehende Aktion von „up“ ist dabei nicht hilfreich.

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Heilmittelrichtlinie: Berichte über Änderungen bei MLD sachlich falsch

Ein Bericht aus „unternehmen praxis“ erweis sich als sachlich völlig falsch.
Nach dem Bericht soll angeblich durch Änderungen der Heilmittelrichtlinie bei der MLD den Therapeuten ein „Verlust“ von 500 Millionen Euro im Jahr entstehen.
Die Unruhe ist unnötig, es handelt sich um reine Panikmache.

Im Zuge der Ergänzungen der Heilmittelrichtlinie um die Regelungen für den langfristigen Heilmittelbedarf (§ 8 a NEU) hat der GBA die Gelegenheit genutzt, einige Klarstellungen und Präzisierungen in die Heilmittelrichtlinie einzubauen. Das ist rechtlich zulässig.
Im Bereich der Versorgung von Lymph-Patienten erfolgt eine Klarstellung in § 18 Abs. 2 Nr. 7, dort wird nach Satz 1 ein neuer Satz eingefügt: „Eine verordnete Kompressionsbandagierung hat im Anschluss an die Therapiezeit der MLD zu erfolgen.“ Es ist deshalb eine Klarstellung, weil die Kompressionsbandagierung schon immer im Anschluss an die Therapiezeit der MLD zu erfolgen hatte (also im Anschluss an die 30, 45 oder 60 Minuten Therapiezeit). Hieraus folgt übrigens der Vergütungsanspruch für die Kompressionsbandagierung.

Die Klarstellung durch den GBA ist eine Reaktion darauf, dass sich mancher Arzt um die Verordnung der Kompressionsbandagierung herumgedrückt hat, mit dem Argument, dass dies doch in der großzügig
bemessenen Therapiezeit im Rahmen der MLD geleistet werden könne. Mit der Klarstellung kann kein Arzt mehr bezweifelt, dass er bei Notwendigkeit die erforderliche Kompressionsbandagierung stets extra verordnen muss.
Es gibt also künftig keine Verschlechterung, sondern korrektere Verordnungen. Der VDB hat diese Klarstellung zu Recht begrüßt.
Um die Vergütungen kümmern sich die Verbände gemeinsam im Gesetzgebungsverfahren und in den nächsten Vergütungsverhandlungen!

Lesen Sie hierzu auch die Hintergründe zur Stellungnahme:

Hintergrund zur Stellungnahme HMRV VDB

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DGUV

Mit Schreiben vom 24.08.2016 hat uns die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) eine überarbeitete Handlungsanleitung übersandt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit März 2016 gibt es eine neue bundesweite Handlungsanleitung u. a. für die Physiotherapie (s. Anhang). Bis auf einen Punkt hat sich für diesen Bereich nicht viel geändert. Geändert hat sich der Verordnungszeitraum, und zwar von zwei auf vier Wochen (s. Seite 6 oben). Darüber hatten wir schon in der letzten Gebührenverhandlung kurz gesprochen.

Die bisherige Verordnungsdauer von zwei Wochen war nicht realistisch. Die meisten Verordnungen (z. B. 10 x KG; 3 x pro Woche) können nicht innerhalb von zwei Wochen abgearbeitet werden. Deshalb haben wir den Zeitraum auf vier Wochen verlängert. In erster Linie hat der verordnende Arzt darauf zu achten, dass seine Verordnung innerhalb des Vier-Wochen-Zeitraumes abgearbeitet werden kann. Verordnet er weniger als drei Behandlungen pro Woche, darf er eben nicht zehn Behandlungen verordnen, sondern muss nach der vorgesehenen Kontrolluntersuchung ggf. eine neue Verordnung ausstellen. Hierauf werden wir die D-Ärzte nochmals explizit hinweisen. Es ist aber auch wichtig, dass die Therapeuten das wissen und den Versicherten anhalten, sich zu dem auf der Verordnung angegebenen Kontrolltermin beim Arzt vorzustellen.

Bisher gab es nur vereinzelt Fälle, in denen Verwaltungen unter Berufung auf die Vier-Wochenfrist Rechnungen gekürzt haben. Wir wissen, dass das z. Z. vertragsrechtlich problematisch ist und konnten in allen Fällen eine Lösung im Sinne der Therapeuten herbeiführen.

Zur Umsetzung der Vier-Wochenfrist, die aus medizinischer Sicht für sinnvoll gehalten wird, wird es hier intern weitere Beratungen geben. Über das Ergebnis werden wir Sie zeitnah informieren.

Bitte melden Sie sich, wenn es zwischenzeitlich Probleme geben sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Otmar Lenz
DGUV

Bitte beachten Sie, dass die Behandlung auf ein 4 Wochenzeitraum ausgedehnt wurde.
Sie sollten die Versicherten anhalten sich zudem auf der Verordnung angegebenen Kontrollertermin beim Arzt vorzustellen.

Link zur Handlungsanleitung (Mitgliederbereich)

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Der LV NRW appelliert an alle Praxisinhaber: Dem Fachkräftemangel vorbeugen – offene Stellen der Bundesagentur für Arbeit melden!

Aufgrund des gravierenden Fachkräftemangels, hat sich der Landesverband NRW auf den Weg zur Bundesagentur für Arbeit gemacht.
Bei einem informativen und regen Informationsaustausch stellte sich heraus, dass kaum offene Stellen im Heilmittelbereich der Bundesagentur für Arbeit gemeldet werden.
Dies ist jedoch wichtige eine Voraussetzung um den Fachkräftemangel sichtbar zu machen und entsprechend auf die Situation reagieren zu können.

Der Landesverband NRW appelliert daher an alle Praxen und Einrichtungen der Heilmittelerbringer – Physiotherapeuten, Masseure, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen – offene Stellen an die Bundesagentur für Arbeit zu melden.

Die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit werden von der Politik auf Bundes- und Länderebene als verlässliche Daten wahrgenommen.
So können auch Sie dabei helfen den Fachkräftemangel weiter öffentlich zu machen und gemeinsam mit Ihrem Landesverband dafür sorgen, dass die therapeutische Versorgung und die Auslastung Ihrer Praxis auch in Zukunft gesichert ist.

Sie können offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit bequem online unter folgendem Link melden (Registrierung als Arbeitgeber erforderlich):

Meldung offener Stellen an die Bundesagentur für Arbeit

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